Übersicht

 

Von Rinteln nach Santiago de Compostela sind es 3054,1 km.

Etappe 1 von Rinteln nach Paderborn (87 km) :

nach dieser Etappe sind es nur noch 2970 km nach Santiago de Compostela

Etappe 2 von Paderborn nach Köln ( 222,8 km) :

  • Unterkünfte
  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 2747,3 km nach Santiago de Compostela.

Etappe 3 von Köln nach Trier (235,5 km):

nach dieser Etappe sind es nur noch 2511,8 km nach Santiago de Compostela.

Etappe 4 von Trier nach Toul (194,5 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 2317,3 km nach Santiago de Compostela.

Etappe 5 von Toul nach Langres (128 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 2189,3 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 6 von Langres nach Cluny (240,5 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 1948,8 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 7 von Cluny nach Le Puy (295,5 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 1653,3 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 8 von Le Puy nach Figaec (255 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 1398,3 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 9 von Figaec nach Moissac (160 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 1238,3 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 10 von Moissac nach Arzacq-Arraziguet (240,5 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 1033,8 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 11 von Arzacq-Arraziguet nach Saint-Jean-Ped-de-Port (123 km)

  • weiter Informationen folgen nach meiner Pilgerreise ende des Jahres 2018.

nach dieser Etappe sind es nur noch 910,8 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 12 von Saint-Jean-Ped-de-Port nach Irun (73,6 km)

Offizieller Jakobsweg (mit der Muschel markiert)

nach dieser Etappe sind es nur noch 837,2 km nach Santiago de Compostela km.

Etappe 13 von Irun nach Santiago de Compostela (837,2 km)

 


In 44 Stunden und 10 Minuten vom Ende der Welt nach Rinteln

Freitag bin ich noch mal drei Kilometer von der Jugendherberge zum Ende der Welt gelaufen. Auch am Mittag ein wunderschöner Ort und vor allem leerer als zum Sonnenuntergang. Eigentlich war noch ein Tag in Santiago de Compostela geplant. Aber irgendwie wollte ich so schnell wie möglich nach Hause und wollte am Sonntag zum Mittagessen zu Hause sein. Als noch die Muschel im Bus nach Santiago vom Rucksack gefallen war, hab ich das als Zeichen gewertet. Ich bin um 18 Uhr in den Bus nach San Sebastian gestiegen, am frühen Morgen in den nächsten Bus nach Bayonne, um 10 Uhr habe ich ein BlaBla-Car nach Paris bekommen. Von dort zum Busbahnhof um 22:30 fuhr ein Bus nach Prag über Hannover. Im Bus erfahre ich, dass der Bus auch in Bad Oeynhausen hält. Von ZOB in Bad Oeynhausen bin ich zu Fuß zum Bahnhof Süd und hab dann den Zug nach Rinteln genommen. Ankunft in Rinteln war der 28.10.2018 um 10:10 Uhr.


Tag 1 / 22 Kilometer/ WAGO Begegnung / Negreira

Der erste Tag meiner neuen Reise beginnt wie der erste Tag meiner neuen Reise. Am Nachmittag, bei Sonnenschein und ich verkaufe mich.

Es war schön wieder zu laufen. Das Wetter am Nachmittag war sonnig und warm. Fast so warm wie ein Sommertag.

Dadurch das ich erst am Nachmittag losgelaufen bin, habe ich auf dem Weg nur 6 andere Pilger getroffen. Darunter ein ehemaliger Kollege von WAGO, meinem früheren Arbeitgeber. Wir kannten uns vorher nicht, aber ein witziger Zufall, der am selben Tag passiert ist, als ich meinen Kollegen in der IT-Abteilung bei WAGO eine Postkarte sand.


Tag 4 Nach meiner Reise / Eine weitere kurze Reise

4 Tage in Santiago de Compostela. Es ist immer noch sehr bewegend für mich alleine über den Platz vor der Kathedrale zu laufen. Vor allem, wenn ich andere Pilger dort sehe mit Pipi in den Augen.

Am 2. Tag in Santiago de Compostela habe ich meine Compostela abgeholt. Der letzte Akt meiner Reise. Seit dem kamen mir viele Ideen in den Kopf. Wie nach Fatima zu laufen, nach Hause zu fahren oder einfach in den nächsten Bus aus Santiago zu fahren und das Ziel davon abhängig zu machen, wo der Bus hin fährt. Aber alles habe ich verworfen.

Mit Mathias, Micha, Matthew und Frank habe ich die letzten Tage verbracht. Ein paar Zufälle haben uns zusammen geführt, getrennt und wieder zusammen gebracht. Manche würden es auch Schicksal nennen.
Mathias ist heute nach Deutschland geflogen. Frank, mathew und Micha sind nach Barcelona gefahren. Sie haben mich gefragt, ob ich mit Ihnen fahre. Es wäre sicher eine Menge Spaß geworden, aber Barcelona ist mir zu groß, anstrengend und zu teuer.

Viele Pilger laufen noch nach Fisterra. Aus der Tradition entstanden einen Stein von zu Hause an das Ende der Welt zu bringen. Viele verbrennen auch Ihre Schuhe oder Kleidung dort. Auch Fotos von Exfreundin sollen dort oft verbrannt werden. Es soll symbolisch der Grund seiner Reise dort abgelegt werden. Für mich gab es keinen Grund dort hinzulaufen. Ich bin nur aus Spaß zum heiligen Grab des heiligen Jakobus gelaufen. Ich hatte kein Ballast mit mir. Ich wollte nur eine gute Zeit haben und es wurde die beste Zeit meines Lebens. Die Reise ist vorbei!

Ich werde noch eine kurze Reise machen. Die Idee kam mir Gestern, beim Gespräch mit einer jungen Frau aus Argentinien. Sie war keine Pilgerin und bereist Europa. Ich weiß nicht mal mehr Ihren Namen. Ihr fast noch kindlich wirkendes Gesicht hatte noch keine einzige Falte, was sich Rot vom Wein verfärbt hat.

Ich werde einem jetzt noch einen Stein von Santiago nach Fisterra bringen, um die beste Zeit meines Lebens hinter mich zu lassen.


169. Tag / Santiago de Compostela / mein letzter Tag auf dem Camino / Deutsche Version

Es gab erstmals einen englischen Beitrag, das lag daran, dass ich meine Ereignisse am nächsten Tag mit Bronwen geteilt habe und daraus ist dann der Text entstandenen. Der letzte Tag auf meinem Camino, war nur verrückt. Es war der erste Tag auf dem Camino Frances. Es war sehr voll  die ersten 10 Kilometer fand ich die Menschenmassen noch eine witzige Abwechslung. In meiner Mittagspause in einem Restaurant änderte es sich. Ich kam mir vor wie auf einem Bahnhof in einer großen Stadt. Ich wollte so nicht noch ein Tag laufen. Mein Plan war es am Samstag in Santiago anzukommen, aber beim Mittagessen zwischen allen den Personen, fühlte ich mich einsam. Ich fand es verrückt. Ich änderte meine Pläne und wollte bis 5 Kilometer vor Santiago laufen und am Freitag ankommen. Niemand kann sich vorstellen wie viele Menschen die letzten 100 Kilometer laufen auf dem Camino Frances. Es ist verrückt. Ich ging 38 Kilometer, weil am Nachmittag war es nicht mehr so voll. Ich wollte alleine an meinem letzten Tag laufen mit blauen Himmel. Ich änderte meine Pläne und kam am selben Tag an. Es war schwer nicht zu weinen auf den letzten 10 Kilometer. Ich fühlte mich nicht bereit in Santiago de Compostela anzukommen, aber wie soll man sich auf so ein Ende vorbereiten? Ich kam an mit blauen Himmel, wie auf meinem ganzen  Caminosonnig und blauer Himmel. Ich kam an um 18 Uhr und saß vor der Kathedrale. Dann besuchte ich das Grab vom heiligem Jakobus. Ich traf Sabrina. Ich sah sie schon seit Wochen nicht mehr. Vielleicht Zufall? Vielleicht eine höhere Gewalt? Wer weiß das schon? Sie sagte zu mir lass uns für den Gottesdienst bleiben. Ich wäre nicht geblieben, wenn ich Sie dort nicht getroffen hätte. Als der Gottesdienst begann, kam eine andere Pilgerin, die auch schon für Wochen nicht gesehen habe. Ich habe es nie in meinem Blog geschrieben, aber in den wenigen Tagen die ich mit ihr verbrachte, entwickelten sich Gefühle Ihr gegenüber. Ich merkte, dass sie nicht das gleiche fühlt und ich erzählte es Ihr. Ich brauchte es um Frei nach Santiago zu gehen. Sie löschte mich von Facebook, das verletzte mich sehr. Als ich Sie nach dem Grund fragt, sagte sie wollte mich nicht wieder sehen. Ich verstand es nicht. In dem Gottesdienst schlug mein Herz deswegen so schnell wie nie zuvor auf dieser Reise. Ich bin mir nicht sicher, ob sie mich sah. Ich sah sie an diesem Abend dreimal. Sie hat sogar Ihren Rucksack am gleichen Ort wie ich gelagert. Ich bin mir sicher, es war keine höhere Gewalt. Nur ein Zufall. So habe ich nicht versucht mit Ihr zu sprechen. Aber selbst wenn ich wollte, hätte ich wahrscheinlich nichts herausbekommen. 20:20 Ich war auf der Suche nach einer Jugendherberge und ich traf ein paar Pilger, mit denen ich schon vor ein paar Tagen unterwegs war. Ich entschied in der gleichen Unterkunft zu übernachten. Wir gingen mit anderen Pilgern zum Abendessen und danach sind wir trinken und Tanzen gegangen. Der letzte Tag war so verrückt und emotional wie ein ganzer Monat auf dem Camino. Jetzt ist alles vorbei. Ich Danke  allen die meinen Weg ein Stück begleitet haben oder mir geholfen haben. Vielen Dank.


169. Tag / Santiago de Compostela / my last day on the Camino / English Version

Deutsche Version folgt bald.

 My last day on the Camino was just crazy. It was the first day back on the Camino Frances. It was so crowded and at the beginning I found it funny. But on a lunch break in a restaurant, I felt like I was in a train station in a big city.  I didn’t want this day any more.
My plans were to arrive on Saturday in Santiago, but at lunch between all the people, I felt lonely. I found it crazy. I changed my plans and wanted to walk to 5 kilometres before Santiago to arrive on Friday. Nobody can imagine how many people were walking the last 100 kilometres on the Camino Frances. It’s just crazy. So I walked 38 kilometres because in the afternoon it wasn’t crowded any more. I wanted to walk alone on my last day with a blue sky. I changed my plans and arrived on the same day.
It was difficult not to cry while I was walking the last 10 kilometres. I didn’t feel ready to get to Santiago, but how do I get ready for this end?
I arrived with blue sky, like my whole Camino – sunny and blue sky. I arrived at 6pm and was sitting in front of the cathedral. Then I visited the grave of Saint Jacques. I met Sabrina. I hadn’t seen her for weeks. Maybe random. Maybe magic. Who knows? She said to me let’s stay for the service. I am sure without this meeting I would not have stayed for the service.
The service began and another pilgrim I had not seen for weeks came into the church. I never wrote this on my blog, but I had feelings for her. I felt that she didn’t have the same feelings so I told her this.  I needed this to go free to Santiago.  She deleted me on Facebook, and it hurt me a lot. When I asked why she said I don’t want to see you again. I couldn’t understand this. In the service my heart was going fast. It had never gone faster on this trip. I am not sure if she saw me, but I saw her 3 times in the evening.  She even stored her backpack in the same place as me. I am sure it was not magic.  Just random. So I didn’t try to say something to her. Even if I had wanted to, I couldn’t have.
At 20:20 I was looking for a hostel and I met some pilgrims that I had gone out for a long night with a few days ago. I decided to stay in the same hostel as them.  We went with other pilgrims for dinner and wine and afterwards we went drinking and dancing.
This last day was so crazy and emotional and felt like a whole month on the Camino. Now everything is over.
Thanks to all the people who shared the road with me or helped me on my long journey. Thank you so much!