Tourenbericht: Gipfel des Faltschonhorns
Datum: 04.08.2024
Startzeit: 07:50 Uhr
Wetterbedingungen: Wechselhaft mit Wolken und Sonne, zu Beginn leichter Schauer
Heute bin ich frühmorgens von Vals aus aufgebrochen, um den Gipfel des Faltschonhorns zu erklimmen. Die Route führte mich über 1780 Höhenmeter, was eine solide Kondition erforderte. Der technische Schwierigkeitsgrad des Aufstiegs ist vergleichsweise gering, was den Faltschonhorn zu einem der leichteren 3000er macht.
Die Wanderung begann im Dorf Vals und führte mich dann in die üppig grüne Alplandschaft. Im weiteren Verlauf ging es in das steinige, alpine Gelände. Vereinzelt sah man Schneereste in den Hängen, aber keine auf dem Weg. Während des Aufstiegs wechselte das Wetter von Wolken zu Sonnenschein, was immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Berge ermöglichte.
Der erste Blick auf Vals, der sich oberhalb des Dorfes eröffnete, war ein erstes Highlight. Besonders hervorzuheben war die abwechslungsreiche Landschaft: von der charmanten Dorfkulisse über die grüne Alplandschaft bis hin zu den steinigen Höhen des Faltschonhorns. Die Wolken wechselten ständig, manchmal zogen sie beiseite und eröffneten die Sicht auf den Güfer Gletscher und einzelne Berge, nur um kurz darauf wieder zu verschwinden. Diese dynamische Wolkenlandschaft machte den Aufstieg zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Während der Wanderung begegnete ich nur fünf anderen Wanderern, drei Hirten, zwei Murmeltieren und über 100 Kühen, die den Weg säumten. Die Einsamkeit der Wanderung und die Begegnungen mit der Tierwelt trugen zur besonderen Atmosphäre des Tages bei.
Am Gipfel angekommen, empfing mich ein Gefühl purer Glückseligkeit. Die Aussicht war spektakulär, und ich genoss mein einfaches Mittagessen: frisches Brot aus der Bäckerei im Tal und lokaler Ziegenkäse, während die Sonne gelegentlich zwischen den Wolken hervortrat. Beim Abstieg klarte das Wetter weiter unten auf, und der Blick auf die gegenüberliegenden Berge sowie den weit entfernten Piz d’Anarosa-Grauhörner faszinierte mich besonders. Leider ist dieser Gipfel aufgrund seiner Schwierigkeit für mich momentan nicht besteigbar, aber vielleicht kann ich in Zukunft eine Wanderung in seine Nähe planen, um ihn aus der Nähe zu bestaunen.
Fazit
Insgesamt war es ein Tag voller atemberaubender Ausblicke und unvergesslicher Eindrücke. Der Rückweg bot freie Sicht auf die benachbarten Berge und rundete das Erlebnis perfekt ab.
Eckdaten
Dauer: 8,5 Stunden
Schwierigkeit: T3
Markierung: Durchgehend rot-weiß, gut markiert
Andrang: Eher einsam
Charakter: Weg über grüne Alplandschaft, kurze Stücke über Forststraßen, später felsig
Aufstieg: 1780 Meter
Abstieg: 1780 Meter
Höchster Punkt: 3022 Meter (Faltschonhorn)
Wegpunkte: Vals, Zorts, Leisalp, Fuorcla da Patnaul, Faltschonhorn
Fotos :
Karte:
Maximale Höhe: 2999 m
Minimale Höhe: 1251 m
Gesamtanstieg: 1896 m
Gesamtabstieg: -1886 m
Gipfel: